...Peter Fill beendet seine Kariere mit der Abfahrt in Garmisch!!!...

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 15.02.2020 Marlene Cup SL    Jochgrimm     hier     

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SKI VINTAGE...SKI VINTAGE

20.07.2020-Bode Miller plant eine Wintersportakademie der Superlative

Franconia – Vor einem halben Jahrzehnt bestritt der US-amerikanische Skirennläufer Bode Miller sein letztes Ski Weltcup Rennen. Nun wagt er ein neues Projekt. Der Olympiasieger, zweifache Gesamtweltcupgewinner und mehrfache Weltmeister will eine Wintersport-Akademie für Langläufer, alpine Skirennläufer und Snowboarder eröffnen. Im US-Bundestaat Montana soll das Ganze entstehen. Kinder und Jugendliche im Alter zwischen dem siebten und zwölften Schuljahr soll hier der Einstieg ins Profisportgeschäft ermöglicht werden

 

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19.07.2020-Ein Rücktritt kommt für Karoline Pichler nicht in Frage

Petersberg – Aufgrund einer Horrorverletzung hätte die sportliche Laufbahn der jungen Skirennläuferin Karoline Pichler allzu früh ein Ende finden können. Doch die Südtirolerin quälte sich durch zig Reha-Einheiten und biss die Zähne zusammen. Mitte Januar 2019 zeigte die Athletin vor heimischer Kulisse ihr Können und beendete den Riesenslalom auf der Erta-Piste auf Position 16. Dieses Ergebnis war nicht nur ihr bestes Resultat im Weltcup, sondern auch so etwas wie Balsam für die Wunden.

Blicken wir etwas zurück: Im fernen Jahr 2015 riss sie sich im rechten Knie den Meniskus, im Folgejahr machte ihr ein Kreuzbandriss im linken Knie einen Strich durch die Rechnung. Die im Europacup stark fahrende Skirennläuferin aus Petersberg kämpfte sich immer wieder zurück, ehe sie sich, kaum genesen, das hintere Kreuzband, Seitenbänder und den Meniskus riss. Die damals 22-Jährige stand vor der Sinnfrage des Skirennsports. Nach einem abermaligen Kreuzbandriss entschied sie sich für den Kampf zurück und gegen das Ende ihrer sportlichen Laufbahn. Nach langer Zeit des Leidens kehrte sie in Sölden ins Weltcup Geschehen zurück.

Es lief alles nach Plan. Mit den Renneinsätzen stieg die Sicherheit, die man benötigt, um über kurz oder lang wieder den Anschluss zu schaffen. Das Ergebnis auf dem Kronplatz war natürlich der Höhepunkt. Und auch die Erwartungshaltung stieg. Doch im letzten Winter konnte sie diese nicht erfüllen

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13.07.2020-Mit Christina Ager und Sabrina Maier geht es langsam wieder bergauf

Hintertux – Eigentlich sind die Ski Weltcup Speedspezialistinnen Christina Ager und Sabrina Maier gewohnt, dass es mit ihnen skifahrerisch bergab geht, aber sie kommen nach einer Verletzungspause zurück. So kann man sagen, dass es mit beiden ÖSV-Damen bergauf geht. Ager, 1995 geboren und ihre um ein Jahr ältere Teamkollegin Maier stehen mit beiden Beinen im Leben und im Training am Hintertuxer Gletscher

 

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13.07.2020-Australische Skigebiete müssen wegen Corona ihre Tore schließen

Melbourne – Die australischen Skiressorts Falls Creek und Mount Hotham, die normalerweise von den Ski Weltcup Mannschaften als Sommertrainingslager genutzt werden und sich im Bundesstaat Victoria befinden, mussten nach der Einführung neuer lokaler Beschränkung ihre Tore wieder schließen.

In der Hauptstadt Melbourne wurde eine eineinhalbmonatige Quarantäne angekündigt, und die Grenzen von Victoria wurden für die Einreise geschlossen. Die Wiederaufnahme der Aktivitäten in den angeführten Skigebieten wird frühestens am 19. August erwartet.

Alle Skipässe werden an die Kunden zurückgeschickt. Beide geschlossenen Ressorts gehören zum US-amerikanischen Konzern Vail Resorts. Gleichzeitig sind aber andere Skigebiete in Victoria wie beispielsweise der bekannte Mount Buller geöffnet. Wir werden weiter beobachten, was sich auf dem fünften Kontinent tut und wie sich das Ganze entwickelt

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12.07.2020-Gesamtweltcupsiegerin Federica Brignone hat ihre Akkus aufgeladen.

Olbia – Fit und regeneriert, ja bestens erholt: So präsentiert sich die italienische Skirennläuferin Federica Brignone nach einem Urlaub auf der Insel Sardinien, den sie mit ihren einstigen Mannschaftskolleginnen Lisa Magdalena Agerer und Anna Hofer verbracht hat. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Ski-Dame aus dem Aostatal, die im vergangenen Ski Weltcup Winter die große Kristallkugel gewann, hochmotiviert ist und weiterhin erfolgreich sein möchte.

Seit Anfang des Monats verweilte die azurblaue Athletin auf der Insel. Von Olbia über das Meer der Insel Tavolara bis hin zum herrlichen Strand von Cala Pischina genoss sie die Ferien in vollen Zügen. Zudem konnte die Skirennläuferin beim Kitesurfing ihre Seele baumeln und den anstrengenden Winter, auch wenn er allzu früh zu Ende ging, Revue passieren lassen.

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11.06.2020-Henrik Kristoffersen kann etwas aufatmen

Lørenskog – Der norwegische Ski Weltcup Rennläufer Henrik Kristoffersen kann leicht aufatmen, zumal die gestrige Magnetresonanztherapie seines verletzten Knöchels keine ernsthaften Verletzungen ergab. Wie berichtet, verletzte sich der Wikinger beim Fitnesstraining in Jessheim. Er landete unglücklich auf seinem Knöchel und erkannte sofort, dass etwas nicht stimmen würde.

 

Am Dienstag ließ er sich mittels einer Magnetresonanztherapie vom alpinen Mannschaftsarzt Dr. Mark Strauss untersuchen. Am heutigen Tag kam das Ergebnis zutage. Es handelt sich nur um eine Zerrung. Sowohl Kristoffersen als auch sein Vater Lars waren spürbar erleichtert. In 14 Tagen wird der Wikinger, der am 2. Juli 26 Jahre alt wird, wieder das normale Training aufnehmen können

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11.06.2020-Michelle Gisin und Luca De Aliprandini sind wieder vereint

Engelberg – Nach einer langen, langen Trennungsphase sind die Schweizer Ski Weltcup Rennläuferin Michelle Gisin und der italienische Skirennläufer Luca De Aliprandini wieder vereint. Aufgrund der Corona-Pandemie und der gesetzlich verankerten Vorsichtsmaßnahmen und Schutzvorkehrungen konnte sich das Paar nicht sehen. Nun fanden die beiden wieder zueinander, ehe der azurblaue Athleten am Freitag zum Training auf das Stilfser Joch fährt.

 

In der vergangenen Saison sah man sich nur acht Tage. Kaum war der Ski Weltcup Winter vorbei, war Covid-19 das bestimmende Thema, das über einen langen Zeitraum alles in den Hintergrund stellte. Doch die beiden gaben nicht auf. Gisin, 26-Jährig und Olympiasiegerin in Südkorea, glaubte an ein baldiges Wiedersehen mit dem italienischen Riesentorlauf-Spezialist, den sie über alles liebt. Man muss nur der Eidgenossin in die Augen sehen, um zu wissen, dass die ganze Zeit ohne ihn schwierig war. Jetzt kann man in der gemeinsamen Wohnung am Gardasee zusammenleben und an der Kraft und der Ausdauer trainieren. Denn es ist klar, dass sie nach der Grenzöffnung gleich in ihre Wahlheimat Italien gereist ist

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10.06.2020-Für Roberta Melesi ist das Training am Stilfser Joch praktisch ein Comeback

Stilfser Joch – Die italienische Skirennläuferin Roberta Melesi nimmt mit ihren Teamkolleginnen auf dem Gletschertraining auf dem Stilfser Joch teil. Die 23-Jährige blickt auf eine unglücklich verlaufene Saison 2019/20 zurück und würde sich freuen, wenn sie in Sölden Ende Oktober 2020 wieder an den Start gehen könnte.

 

Apropos Sölden: Beim letztjährigen Riesentorlauf im Ötztal gewann die Athletin aus Lecco ihre ersten Punkte im Ski Weltcup. Mit einem 24. Rang im Gepäck schaute sie zuversichtlich nach vorne. Aufgrund der guten Europacup-Ergebnisse im Winter zuvor hatte sich Melesi einen Fixplatz im Riesentorlauf und Super-G gesichert.

 

Nicht einmal einen Monat später, die azurblauen Skirennläuferinnen bereiteten sich in Copper Mountain auf die Nordamerika-Rennen vor, machte ein blöder Sturz alles zunichte. Dabei zog sich Melesi ein Trauma in beiden Knien zu.

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28.05.2020-Für FISI-Präsident Flavio Roda ist die Verschiebung der SKI-WM unabdingbar.

Mailand – In den letzten Tagen bat der italienische Wintersportverband FISI die FIS, die Ski-Weltmeisterschaft in Cortina d’Ampezzo auf März 2022 zu verlegen. Alle haben große Arbeit geleistet. Das betrifft nicht nur die neuen Strecken, sondern auch die Logistik. Bereits in der letzten Saison musste man wegen der Corona-Krise das Ski Weltcup Finale 2019/20 absagen, was einen schweren wirtschaftlichen Schaden mit sich brachte. Eine weitere Absage, bei der Ski-WM 2021, könnte sich weder die FISI noch der Veranstalter finanziell leisten.

 

Die italienischen Skifunktionäre haben über viele Szenarien nachgedacht. Die Kosten im Falle einer Stornierung könnte eine Tragödie mit sich bringen. Bei einer Absage würde man auf den Kosten von bis zu 30 Millionen Euro sitzen bleiben. Ein nicht wieder gutzumachendes Desaster für den Veranstalter, der mit haftenden FISI und auch für die Winter-Destination Cortina d’Ampezzo. Daher haben Roda und Co. die FIS gebeten, die Ski-WM auf 2022 zu verschieben.

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27.05.2020-SKI-WM 2021: Schwere Enttäuschung bei Gesamtweltcupsiegerin Federica Brignone

Cortina d’Ampezzo – Die italienische Ski Weltcup Gesamtsiegerin Federica Brignone reagierte mit Unverständnis, als der italienische Wintersportverband FISI einen Antrag an die FIS stellte, man solle doch die Ski-Weltmeisterschaften in Cortina d‘Ampezzo auf das Jahr 2022 verschieben. Die Gründe liegen im finanziellen Umfeld. Bei einer kurzfristigen Absage stehen Einbußen von 30 Millionen Euro im Raum. Das will sich niemand leisten, und das könnte das Aus für den Veranstalter und die FISI bedeuten. Am 1. Juni wird der Weltskisportverband seine Entscheidung in dieser alles andere als einfachen Causa fällen.

 

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24.05.2020-Anna Veith: „Ich bin sehr stolz auf das, was ich erreicht habe.“

Ich bin glücklich, dass ich heute meine Karriere gesund und erfolgreich beenden kann“, sagt Anna Veith, die aktuell erfolgreichste Skirennfahrerin Österreichs.„Ich habe meinen Kindheitstraum gelebt“.

 

Schon 2014 ist sie Olympiasiegerin, 2015 holt sie die WM-Titel zwei und drei, und wird zum zweiten Mal in Folge Gesamtweltcupsiegerin. Sie hat alles gewonnen, was im Skisport möglich ist und wird dann auch dreimal in Folge Österreichs Sportlerin des Jahres. In der Saisonvorbereitung kommt es im Oktober 2015 zum folgenschweren Sturz mit Totalschaden im rechten Knie – Patellarsehnenriss, Kreuzbandriss, Innenbandriss. Rausgerissen aus der Erfolgsspur. Der Kampf zurück dauert zwei Jahre: Die Krönung Weltcupsieg Nummer 15 in Val d‘Isère 2017 und Olympisches Silber im Hundertstelkrimi von Pyeongchang 2018. Im Januar 2019 verletzt sie sich erneut beim Riesenslalomtraining. Wieder ein Kreuzbandriss, wieder im rechten Knie. Nach ersten Zweifeln, ob sie sich nochmal zurückkämpfen will, steht der Entschluss: „Das Feuer brennt noch“, sagt sie damals im Juni und kämpft sich zurück. Das Comeback gelingt, sie ist wieder am Start aber nicht zurück an der Weltspitze. Die Zweifel werden mehr – die Gewissheit reift: Es ist genug

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22.05.2020-Roberto Saracco verlässt die italienischen Techniker

Mailand – Roberto Saracco verlässt das Ski Weltcup Team der azurblauen Techniker. Die Nachricht wurde von Roberto Lorenzi, dem Leiter der Riesenslaloms- und Slalommannschaft, bestätigt. Diese Nachricht kam plötzlich, aber man muss sie akzeptieren und verstehen. In rund zwei Wochen beginnt die Saisonvorbereitung. Der italienische Wintersportverband FISI muss einen Ersatz finden. Es ist wahrscheinlich, dass bei den ersten Einheiten auf dem Stilfser Joch Lorenzi dabei ist. Er wird dann schauen, wer das Team bei der Hand nimmt.

 

Saracco betont, dass es eine langwierige Entscheidung war und  die Trennung keinesfalls im Bösen gefällt wurde. Für wichtige Veränderungen im Leben sollte man sich immer genügend Zeit nehmen und nicht aus dem Bauch entscheiden.

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29.04.2020-Simone Wild zählt auf die Erfahrung von Neo-Trainer Heini Pfitscher

Bern – In den letzten Jahren waren die italienischen Slalom-Damen nicht so erfolgreich. Erst am Schluss der letzten Saison konnte man ein wenig Licht am Ende des Tunnels sehen. Marta Rossetti und Martina Peterlini haben sowohl im Europacup als auch im Weltcup sehr gute Leistungen gezeigt und zeigen, dass in Zukunft mit ihnen zu rechnen ist. Sie gehören gemeinsam mit Lara Della Mea und der routinierten Irene Curtoni einer Trainingsgruppe an

 

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28.04.2020-Tina Weirather plaudert aus dem Nähkästchen

Gamprin – Tina Weirather hat am 25. März im Alter von 30 Jahren ihre Karriere beendet. Die Tochter von Hanni Wenzel und Harti Weirather hat über Jahre hinweg als liechtensteinisches Flaggschiff den Ski Weltcup bereichert. Gemessen an der Landesbevölkerung und den gewonnenen Medaillen und erreichten Siegen, ist das kleine alpine Fürstentum die erfolgreichste Wintersportnation. Nicht nur Tina Weirather, sondern auch Onkel Andreas Wenzel, Marco Büchel, Paul und Willi Frommelt haben etwas dazu beigetragen.

 

Tina wollte mit ihrem Rückzug bis zum Ende der Saison warten. Doch da der Winter vorzeitig beendet wurde, entschied sich ohne Reue bereits vorher für das Ende ihrer erfolgreichen Laufbahn. Nach vielen Problemen, die sie in ihrer Karriere hatte, war es der richtige Zeitpunkt, über ihre Gesundheit nachzudenken. Darüber hinaus gab sie an, dass die letzte Saison die schwierigste war. Es war vielleicht die einzige, in der sie das Gefühl hatte, nicht das Beste geben zu können. Als sie in Garmisch-Partenkirchen auf ihr Startrecht verzichtete, hatte sie das Gefühl, dass ihre Karriere nach vielen überstandenden und auskurierten Verletzungen wieder in Gefahr gewesen wäre, wenn sie gefahren wäre.

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Fede  Weltcupsiegerin 2019-2020

19.04.2020-Mikaela Shiffrin und die schwierige Zeit nach dem Tod ihres Vaters Jeff.

Vail – In einem CNN-Interview sprach die US-amerikanische Skirennläuferin Mikaela Shiffrin über den Tod ihres Vaters Jeff. Die 25-Jährige versucht, den schweren Schicksalsschlag zu überwinden. Anfang Februar kam er bei einem Unfall in seinem Hause ums Leben. Die Athletin flog mit ihrer Mutter Eileen umgehend in die Staaten zurück und legte eine lange Trauerpause ein. Da die Saison 2019/20 unmittelbar vor ihrem Comeback aufgrund des Coronavirus abgebrochen wurde, blieb die US-Lady ohne Kristallkugel.

 

Die Quarantäne bereitet der Skirennläuferin, die über 60 Ski Weltcup Rennen und jede Menge Slaloms gewonnen hat, Sorgen. Sie denkt oft nach und gibt zu, dass sie den Fokus verliert. Oft kommen zeitnahe Erinnerungen hoch, und die sind nach ihrer Auffassung nicht nur frisch, sondern auch hart und sehr traurig. Shiffrin weiß dass sie noch lange Zeit brauch um den Verlust ihres Vaters zu verarbeiten. Er war eine der wichtigsten Bezugspersonen

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19.04.2020-Alex Vinatzer will auch im Riesentorlauf auftrumpfen

Wolkenstein in Gröden – Auch wenn die Ski Weltcup Saison 2019/20 für den Skirennläufer Alex Vinatzer wie für alle anderen auch aufgrund des Coronavirus vorzeitig zu Ende ging, blickt der junge Südtiroler positiv auf den abgelaufenen Winter zurück. Der Südtiroler Slalomspezialist gilt als Talent und die Fachwelt ist sich einig, dass aus ihm ein großer Skirennläufer werden kann.

 

Der erst 20-jährige Athlet wird bald der Elite angehören. In Zagreb kletterte er mit dem dritten Rang erstmals auf ein Weltcuppodest. In Schladming wurde er Sechste und wurde nur von einer leicht bekleideten Dame vom zweiten Sprung auf das Treppchen „belästigt“. Drei weitere Male landete der Grödner unter den besten 15. Wenn der um zwei Jahre ältere Konkurrent Clement Noel aus Frankreich schon die Spitze erreicht hat, fehlt Vinatzer nicht mehr viel.

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17.04.2020-Der neue Coach von Wendy Holdener heißt Klaus Mayrhofer

Unteriberg – Wendy Holdeners Suche nach einem neuen Trainer hat ein Ende. Die 26-jährige Schweizerin, die im Ski Weltcup schon 38 Podestplätze eingefahren hat, zählt von nun an auf den Österreicher Klaus Mayrhofer. Die Skirennläuferin möchte, nachdem sie bislang nur drei Siege gefeiert hat, dieses Konto aufstocken.

 

Mayrhofer, 47 Jahre alt, hat in der Vergangenheit auch mit der Tschechin Sarka Stachová gearbeitet und sich mit ihr über die WM-Bronzemedaille in Beaver Creek vor vier Jahren gefreut. Auch betreute er die ÖSV-Damen im Speedbereich

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05.04.2020-Alexis Pinturault blickt skeptisch auf das Sommertraining

Auch für den Franzosen hat zurzeit die Gesundheit absolute Priorität. Wie berichtet unterstützt der 29-Jährige die Aktion seines Sponsors „Reusch“ und bittet um Spenden für die Aktion #HelpingHands – Support our hospitals now!

 

Pinturault war vor der Ski Weltcup Saison 2019/20, neben dem Norweger Henrik Kristoffersen, der große Favorit auf den Gewinn der großen Kristallkugel. Nach einer starken Leistung, und auch wegen dem Abbruch der Saison wegen der Corona-Krise, hielt am Ende ein anderer Norweger die Trophäe in der Hand. Aleksander Aamodt Kilde kürte sich zum Gesamtweltcupsieger.

 

Die Enttäuschung über die verpasste Chance hat Alexis Pinturault, nach einer kurzen Trainingspause, weitgehend verarbeitet. Mitte April will er wieder in das Kraft und Ausdauertraining einsteigen, der Blick in die kommende Saison bereitet ihm aber große Sorgen. Keiner kann sagen wann man wieder in das Skitraining einsteigen kann.

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05.04.2020-Die Zukunftspläne von Peter Fill nach der Corona-Krise

Kastelruth – Der Südtiroler Skirennläufer Peter Fill beendete vor acht Wochen seine Karriere, die mit dem Gewinn von drei kleinen Kristallkugeln reichlich gesegnet war. Der 1982 geborene Athlet bereut es nicht, die Skier an den Nagel gehängt zu haben. Er gibt zu, dass er sich die Ski-Pension anders vorgestellt hatte. Nicht nur die Abschlussfeier mit seinen Weggefährten fiel ins Wasser.

 

Die letzten Rennen der jäh unterbrochenen Saison verfolgte der Südtiroler daheim vor dem Bildschirm. Aufgrund der schwierigen Bedingungen in Saalbach-Hinterglemm war Fill froh nicht mit von der Partie zu sein.

 

Auf den norwegischen Speedspezialisten Aleksander Aamodt Kilde angesprochen, erzählte der Südtiroler, dass der Wikinger im Riesenslalom gewaltige Schritte nach vorne gesetzt habe. Und da er damit in drei Disziplinen sehr gute Ergebnisse abrufen konnte, war das die Miete zum Erfolg bzw. der Schlüssel zur großen Kristallkugel.

 

Von den Technikern Alexis Pinturault und Henrik Kristoffersen ist Fill ein wenig enttäuscht, obgleich nach dem Karriereende von Marcel Hirscher eine zentnerschwere Last auf den Schultern des Norwegers und des Franzosen lag.

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02.04.2020-Auch Hanna Schnarf stellt die Skier in den Keller

Olang/Pfalzen – Die Südtiroler Skirennläuferin Hanna Schnarf hat ihre Karriere beendet. Die 35-Jährige aus dem Pustertal gab als Hauptgrund den Schien- und Wadenbeinbruch an, den sie sie im November 2018 erlitt. Seitdem bestritt die Speedspezialistin kein Rennen mehr.

 

Bereits vorher wurde sie mehrere Mal durch schwere Verletzungen zurückgeworfen. Doch die 189-fache Starterin eines Ski Weltcup Rennens gab nie auf. Auch wenn sie im Konzert der Großen zweimal als Zweite nur knapp einen Sieg verpasste, war sie als Frohnatur ein bei allen sehr beliebte Athletin.

 

Schnarf zeigte bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver bzw. vier Jahre später in Pyeongchang jeweils im Super-G eine sehr gute Fahrt. Während sie in Kanada um elf Hundertstelsekunden den Sprung unter die besten Drei verpasste, lag sie in Südkorea nur um eine halbe Zehntelsekunden hinter einem Platz, der ihr ein Edelmetall in Zeichen der fünf Ringe gebracht hätte.

 

Der zweite Rang in Cortina vor zwei Jahren bleibt ihr ewig in Erinnerung, da sie immer gerne auf der Olimpia delle Tofane gefahren ist und sie die Strecke im WM-Ort von 2021 als Lieblingspiste sah. Traurig und wehmütig blickt sie auf die Olympischen Spiele 2006 in Turin zurück, wo sie als blutjunge Athletin qualifiziert war, doch ein Kreuzbandriss sämtliche Hoffnungen wie eine Seifenblase zerplatzen ließ.

 

In der Zukunft will sie der Finanzsportgruppe erhalten bleiben und sich ihrer Familie widmen. Wir von skiweltcup.tv wünschen der sympathischen Neo-Skipensionistin alles Gute und Liebe für die Zukunft.

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29.03.2020-Skiweltcup.TV kurz nachgefragt: Heute mit Manni Mölgg

St. Vigil in Enneberg – Der noch 37-jährige Südtiroler Skirennläufer Manfred „Manni“ Mölgg hat im letzten Ski-Winter teilweise sehr gute Leistungen in den technischen Disziplinen Slalom und Riesentorlauf abrufen können. Dann schlug die Verletzungshexe grausam zu. Bei einem Sturz im Riesenslalom von Adelboden riss er sich das Kreuzband. Wir unterhielten uns mit dem routinierten und sympathischen Gadertaler über die abgelaufene Saison, die Rückkehr in den Weltcupzirkus, das Coronavirus und seine Zukunftspläne.

 

Manni, in einigen Rennen des letzten Winters hast du ansatzweise zeigen können, dass du fast wieder überreif für einen Podestplatz bist. Und bei einem Rennen hast du dich so schwer verletzt, dass du deinen Ski-Winter frühzeitig beenden musstest. Kannst du die abgelaufene Saison in emotionale Worte kleiden und wie es ist es um deinen Genesungsprozess bestellt?

 

Sicherlich war es eine sehr spezielle Saison, die auch sehr emotional war. Ich war sehr gut drauf und bin sehr gut Ski gefahren, bis die Verletzung kam. Sie gehört dazu und ich nehme es, so wie es ist. Ich versuche, das Beste daraus zu machen. In dieser Situation kann man das Gute sehen, dass man wieder gesund werden kann. Ich muss sagen, dass es mir momentan relativ gut geht. Ich trainiere viel und spüre, dass es mir besser geht. Schritt für Schritt werde ich schauen, dass ich das alte Level wieder erreichen kann.

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27.03.2020-Elena Curtoni: „Harte Arbeit zahlt sich immer aus!“

Der 25. Januar 2020 war der Tag, an dem Elena Curtoni den größten Erfolg ihrer sportlichen Karriere feiern durfte. Im bulgarischen Bansko stürmte sie bei der zweiten Abfahrt, neun Tage vor ihrem 29. Geburtstag, vor ihren Mannschaftskolleginnen Marta Bassino und Federica Brignone zum ersten Sieg im Ski Weltcup.

 

Bis zu ihrem ersten Erfolg lag ein langer aber auch steiniger Weg vor der Italienerin. Insgesamt ging die jüngere Schwester von Irene Curtoni bei 194 Ski Weltcup Rennen an den Start und könnte viermal auf ein Weltcup-Podest steigen.

 

Neben den Erfolgen musste sich Elena Curtoni mit einigen Verletzungen herumschlagen. Den schwersten Rückschlag ihrer Karriere erlitt sie im November 2017. Im Riesentorlauftraining in Copper Mountain kam sie zu Sturz und zog sich dabei einen Kreuzbandriss zu.

 

Nach einem Jahr Pause kehrte sie in das Team der Squadra Azzurra zurück, trainierte konzentriert und kämpft sich Schritt für Schritt in die Weltspitze zurück. Die Früchte der harten Arbeit konnte sie dann bei der Abfahrt in Bansko ernten

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25.03.2020-Hannes Reichelt: „Die WM 2021 in Cortina ist nach wie vor das große Ziel.“

Hannes Reichelt hat sich bei der zweiten Ski Weltcup Abfahrt von Bormio, kurz vor dem Jahreswechsel, genauer gesagt am 28.12.2019 schwer verletzt. Der Speed Spezialist kam nach 45 Fahrsekunden auf der „Pista Stelvio“ zu Sturz und zog sich dabei einen Riss des vorderen Kreuzbandes und einen knöchernen Ausriss des äußeren Kapselbandkomplexes am rechten Knie zu.

 

Wer nun geglaubt hat, dies sei das sportliche Ende des Super-G Weltmeister von Beaver Creek 2015, muss sich eines Besseren belehren lassen. Ein Karriereende ist für den 39-Jährigen noch kein Thema. „Ich will zurück auf die Ski. Die WM 2021 in Cortina ist nach wie vor das große Ziel. Von meinen letzten Verletzungen bin ich immer stärker zurückgekommen“

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24.03.2020T-essa Worley: „Ich bin im Gedanken bei unseren italienischen Freunden“

Die Französin Tessa Worley hat eine schwierige Ski Weltcup Saison hinter sich gebracht. War der Start beim Weltcup-Opening in Sölden mit Platz drei, und dem fünften Rang beim Riesentorlauf von Killington noch sehr vielversprechend, meldete sich nach dem Europacup-Sieg beim Super-G von St. Moritz und Platz neun im Skiweltcup eine Woche später, ihr rechtes Knie. Bei den Riesenslaloms von Courchevel und Lienz fuhr Worley auf die Plätze elf und acht.

 

Das Jahr 2020 begann mit einem kurzen Krankenhausaufenthalt. Es war ein Eingriff, der keineswegs geplant, auf Grund der anhaltenden Schmerzen jedoch unvermeidlich war. Für die 30-Jährige war es aber wichtig, dass sie noch in der abgelaufenen Saison an den Start gehen kann. Beim Riesentorlauf von Kranjska Gora lieferte sie mit Platz neun, ein starkes Comeback ab, und auch beim Super-G von La Thuile konnte sie als 19. in die Weltcupränge fahren.

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23.03.2020-Olympiasiegerin Sofia Goggia leidet mit ihrer Freundin Michela Moioli

Die Corona-Epidemie in Italien nimmt immer schlimmere Ausmaße an. Der Zivilschutz in Italien teilte am Freitag mit, dass sich die Zahl der Todesopfer an nur einem Tag um 600 neue Corona-Opfer erhöht hat. Laut der Johns Hopkins University hat der Virus bereits 4032 Opfer gefordert. Die Anzahl der Infizierten beläuft sich bereits auf über 47 000 Menschen, die Dunkelziffer wird jedoch wesentlich höher sein.

 

Insbesondere im Norden von Italien spielen sich die Tragödien ab. Die Olympiasiegerinnen  Sofia Goggia und Michela Moioli stehen dem täglichen Schmerz und Horror die dieser Virus verbreitet Auge in Auge gegenüber. Bergamo ist das Epizentrum der am stärksten betroffenen Provinz Italiens, der Lombardei.

 

Noch vor acht Monaten waren die beiden mitverantwortlich für die erfolgreiche Bewerbung Italiens (Mailand/Corina) um die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2026. Jetzt ist der Sport weit in den Hintergrund gerückt.  

 

Über Twitter berichtet Sofia Goggia von der gespenstischen Situation in der Stadt. Kirchenglocken läuten und Militärlastwagen transportieren die Leichen zur Einäscherung in eine benachbarte Region.

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16.03.2020-Dave Ryding: Der Barista aus dem Ski Weltcup

Auch wenn man in diesen Tagen und Wochen seine Freizeit am besten in den eigenen vier Wänden verbringen sollte, und alle hoffen dass man das Problem mit dem Coronavirus bald möglichst in den Griff bekommt, wagen wir einen Blick in das Vereinigte Königreich.

 

In Preston, in der Region North West England in der Grafschaft Lancashire am Fluss Ribble, bietet ein echter Kaffee-Fachmann, seine Dienste an. Dabei handelt es sich um ein bekanntes Gesicht aus dem Ski Weltcup. Der Barista auf der Insel heißt Dave Ryding und ist den Skifans als exzellenter Slalom-Spezialist bekannt.

 

Der 33-Jährige stand bisher zweimal auf einem Podestplatz, dies war beim Slalom der Herren in Kitzbühel (22.01.2017) und beim City Event in Oslo (01.01.2019)

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15.03.2020-Zwischen Saisonabbruch und FIS Kongress in Pattaya

Der Ski Weltcup hat in den letzten Wochen unter der Absage von vielen Veranstaltungen gelitten. Die Saison musste vorzeitig abgebrochen werden. Die finanziellen Schäden bei den betroffenen Veranstaltern und vor allem bei der Touristik sind riesig. Ob in Italien, der Schweiz, Österreich und Deutschland steht man vor großen Herausforderungen. Wenn man die gesamt Situation betrachtet, hatte man in der Ski Weltcup Familie „Glück“, dass man solange den Rennbetrieb aufrecht erhalten konnte, und sich „bisher“ offiziell kein aktiver Sportler mit dem Virus angesteckt hat.

 

Auch wenn man heute sagen könnte, man hätte noch früher regieren müssen, hat die FIS verantwortlich gehandelt und sich immer an die Vorgaben der nationalen Gesundheitsbehörden gehalten, und ist sogar einen Schritt weitergegangen und hat sich frühzeitig für eine Absage des Ski Weltcup Finale in Cortina entschlossen

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15.03.2020-Federica Brignone: „Ich wäre lieber bei allen geplanten Rennen an den Start gegangen.“

Federica Brignone meldet sich nach ihrem Gesamtweltcupsieg mit einem offen Brief bei ihren Fans und Freunden und lässt ihren Gefühlen und Emotionen freien Lauf.

 

„Ich habe mir meinen größten Traum im Skisport erfüllt. Gemeinsam werden wir auch die schwierige Herausforderung gegen den Coronavirus gewinnen. Mir ist in der Zwischenzeit klar geworden, dass ich bei den Interviews am Mittwoch nicht ausdrücken konnte was ich fühle. Da waren die Absagen der Rennen in Are, und der Gewinn der großen Weltcupkugel, was mich total verwirrte. In diesem Moment wollte ich einfach alleine sein, um die Spannung der letzten Monate abzubauen. Ich dachte immer nur an die Rennen, das Training, immer auf das große Ziel konzentriert. Am Abend feierte ich in unserer Wohnung mit dem Rest des Teams eine kleine Party, und um Mitternacht gab es noch Spaghetti mit Knoblauchöl, für diejenigen die noch hungrig waren.

 

Zwölf Stunden später fühle ich mich klarer, auch wenn ich meine Koffer packen, tausend Fragen beantworten und verstehen muss, wie ich nach Hause gehen soll. Den Gesamtweltcup zu gewinnen war ein Traum, mein größter Traum. Wie viele andere Skisportler habe ich immer gedacht, dass eine Gesamtweltcup-Kugel mehr Wert hat, als eine Welt- oder Olympiamedaille, weil sie Ausdauer und Können während einer ganzen Saison und nicht an einem einzigen Tag belohnt

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14.03.2020-Swiss-Ski News: Zurück auf dem Ski-Thron

Nach 31 Jahren steht die Schweiz in der Hierarchie des alpinen Skisports wieder ganz zuoberst. Das Swiss-Ski Team gewann die Nationenwertung des Alpin-Weltcups mit mehr als 1000 Punkten Vorsprung. Die Schweizer Athletinnen und Athleten zeichneten für eine herausragende Ski Weltcup Saison verantwortlich, deren Ende aufgrund trauriger Umstände abrupt war.

 

Platz 1 im Nationenranking ist der vorläufige Höhepunkt der sportlichen Entwicklung bei den Schweizer Alpinen in den vergangenen Jahren. Zuletzt konnte die Podest-Ausbeute im Weltcup stetig gesteigert werden, an den letzten beiden Weltmeisterschaften resultierten insgesamt elf Medaillen, an den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang waren es deren sieben.

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02.03.2020-Alexis Pinturault gewinnt den Riesentorlauf von Hinterstoder und übernimmt Gesamtweltcupführung.

Alexis Pinturault gewinnt den Riesenslalom von Hinterstoder und übernimmt das „Rote Trikot“ des Gesamtweltcup-Führenden. Der Franzose setzte sich in einer Gesamtzeit von 2:41.96 Minuten vor dem Kroaten Filip Zubcic (+ 0.45) durch. Mit einem starken Finallauf verbesserte sich Henrik Kristoffersen (3; + 0.72) um drei Plätze und stürmte noch auf das Podest. Der Norweger übernahm damit die Führung im Riesentorlauf-Weltcup.

 

 

 

Henrik Kristoffersen: „Es ist ganz ok gewesen, der Finallauf hat sehr gut gepasst. Es kann im Weltcup noch alles passieren. Ich konzentriere mich nur auf das Skifahren und probiere mein Bestes zu geben. Ich fahre etwas weniger Rennen als Pinturault und Kilde, da muss man wohl mehr gewinnen. Ich hatte zu viele Rennen mit schlechten Ergebnissen diese Saison, aber ich probiere mein Bestes. Ich werde in Kvitfjell nicht an den Start gehen.“

Filip Zubcic: „Das Rennen heute war eine Bestätigung für den Sieg in Japan. Ich habe mich schon vor der Saison sehr wohl gefühlt, und war mir sicher, dass ich das auch umsetzten kann. Der zweite Lauf war zwar etwas einfacher, aber auch sehr kräfteraubend. Aber ich habe soviel Gas wie möglich gegeben. Ich habe mich in eine gute Ausgangsposition für die Riesenslalom-Kugel gebracht. Jetzt will ich auch darum kämpfen. Wir werden sehen was sich ausgeht.“

Alexis Pinturault: „Für mich ist Hinterstoder ein sehr speziller Ort. 4 Siege in 6 Rennen, und auch dieses Wochenende war ein Wahnsinn. Ich bin jetzt wohl der Favorit im Gesamtweltcup, aber wir müssen schauen, wie es jetzt wegen dem Coronavirus weitergeht. Ich werde weiterkämpfen. Die drei Rennen hier waren anstrengend, aber ich werde den Super-G in Kvitfjell fahren, ob dann die Kraft noch für die Abfahrt reicht, werden wir sehen.“

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01.03.2020-Alexis Pinturault gewinnt Alpine Kombination in Hinterstoder und holt sich Kombi-Kristallkugel ab.

Im oberösterreichischen Hinterstoder ist heute die Entscheidung um den Disziplinen-Weltcup in der Alpinen Kombination gefallen. Nach drei Kombi-Rennen in der Saison 2019/20 kann sich Alexis Pinturault über die kleine Kombi-Kristallkugel freuen. Neben der Kombikugel, sicherte sich der Franzose, in einer Gesamtzeit von 2:04.90 Minuten, den Sieg und wertvolle 100 Weltcuppunkte für den Gesamtweltcup. Der Schweizer Mauro Cavizel (+ 0.99) nutzte seine gute Slalom-Startnummer und reihte sich vor dem Norweger Aleksander Aamodt Kilde (3; + 1.25) auf dem zweiten Platz ein.

 

 

 

Alexis Pinturault: „Ein Sicherheitslauf war es nicht, ich habe schon probiert zu attackieren. Aber es war schwer hier schnell zu fahren. Es ist sehr flach und alles fühlt sich langsam an. Als ich im Zwar wusste ich nicht, ob das für den Sieg reichen kann. Ich mag die Alpine Kombination. Sie kommt meinen Eigenschaften sehr entgegen. Im Gesamtweltcup ist alles möglich. Ich muss morgen nochmal gut fahren. Gerade die Situation mit dem Coronvirus ist nicht einfach für uns Athleten. Wir müssen abwarten wie die FIS entscheidet.“

Aleksander Aamodt Kilde: „Es war eigentlich schön zu fahren. Mit der frühen Startnummer auf Salz, da geht es ab. Alexis ist sehr stark in dieser Disziplin, er ist in der Kombination schwer zu schlagen. Ich bin zufrieden mit dem dritten Platz. Ich probiere, nicht zu viel an den Gesamtweltcup zu denken. Das heute war ein wichtiges Ergebnis. Gestern hatte ich Pech, aber so ist es.“

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29.02.2020-Die FIS steht vor einer der schwierigsten Entscheidungen in der Geschichte des Rennsports

Soll der Ski Weltcup, so wie gestern Abend von FIS-Renndirektor Markus Waldner angesprochen, die Stopp-Taste drücken? Eine mehr als schwerwiegende Entscheidung. Nicht nur im Sinne des Sports, sondern auch gegenüber den vielen Skigebieten und Touristikpartnern. Eine Entscheidung die mit Sicherheit weitreichende Auswirkungen auf den normalen Skitouristen hat. So wie Sölden zum Saisonstart die Freude auf das Skifahren wecken soll, könnte eine Absage der gesamten Ski Weltcup Saison, das Gegenteil bewirken.

 

Wenn man bei der FIS sagt, ja die Gesundheit unserer Athletinnen und Athleten ist so stark gefährdet, führt daran kein Weg vorbei, die Ski Weltcup Saison abzubrechen.

 

Es ist auch eine Gefahrenabschätzung, die man den Verantwortlichen und vor allem den Athleten und Athletinnen nicht abnehmen kann. Aber auch bei einer Fahrt, über die „Streif“ von Kitzbühel, oder auf der „Birds of Prey“ in Beaver Creek, ist immer die Eigenverantwortung der Rennläufer gefragt.

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29.02.2020-Vincent Kriechmayr feiert Heimsieg beim Super-G von Hinterstoder

Der Oberösterreicher Vincent Kriechmayr nutzte seinen Heimvorteil auf der „Hannes Trinkl Weltcupstrecke“ und feierte in Hinterstoder, in einer Zeit von 1:33.08 Minuten, seinen sechsten Weltcupsieg, den vierten in einem Super-G. Mauro Caviezel musste sich, wie bereits in Saalbach-Hinterglemm knapp geschlagen geben, dem Schweizer fehlten zum Sieg fünf Hundertstelsekunden. Mit Matthias Mayer (+ 0.08) sicherte sich ein weiterer Österreicher, als Dritter, einen Podestplatz.

 

 

 

Vincent Kriechmayr: „Besser geht es einach nicht. Bei einem Heimrennen gewinnen ist schon etwas Besonderes. Ich war selten so nervös. Normal schlafe ich wie ein Baby, heute habe ich nicht gut geschlafen. Nicht weil ich den Druck von außen gespürt habe. Aber daheim will man natürlich zeigen was man kann. Hannes Trinkl hat einmal gesagt: Druck braucht man auch, weil es einen pusht. Das habe ich versucht umzusetzen. Ich wollte es vor allem genießen, weil so ein Heimrennen hat man nicht oft. Im Super-G-Weltcup liegen wir alle knapp zusammen. Ich glaube, das Weltcup-Finale wackelt ein bisschen, dann könnte Kvitfjell das letzte Rennen sein. Fünf Läufer so knapp zusammen, da wird es sicherlich spannend werden.“

Mauro Caviezel: Wenn man sich zwischen zwei Österreichern auf dem zweiten Platz einreiht, und auf dem Podest steht, ist das nicht schlecht. Der Rückstand ist knapp, aber da habe ich mich in dieser Saison schon daran gewöhnt. Manchmal ist es für dich, manchmal gegen dich. Ich mache mir nicht zu viele Gedanken um den Super-G Weltcup, aber natürlich wäre es schön, wenn ich vorne bleibe.

Matthias Mayer: Acht Hundertstel oder die drei Hundertstel auf den österreichischen Doppelsieg sucht man natürlich schon. Ich denke, es war die Ausfahrt aus dem Steilhang, da bin ich in die Schläge reingekommen. Aber es ist da runter ein wirklich schwieriger Hang. Gratulation an Vinc, er hat das mit Startnummer 1 richtig gut runtergezogen. Es waren schwierige Bedingungen. Gestern war es richtig kalt, da haben wir uns gefreut. Aber heute ist der Föhn gekommen. Zum Glück haben sie gut gearbeitet, sonst wäre das Rennen nicht möglich gewesen

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29.02.2020-Nina Ortlieb feiert ersten Ski Weltcup Sieg beim Super-G von La Thuile

Österreich hat eine neue Siegläuferin. Nina Ortlieb gewinnt, in einer Zeit von 1:11.72 Minuten, den Super-G von La Thuile, und verweist die Gesamtweltcupführende Federica Brignone (+ 0.01) bei ihrem Heimrennen auf den zweiten Platz. Rang drei sicherte sich die Schweizerin Corinne Suter (+ 0.07) , die damit ihre Führung im Super-G-Disziplinenweltcup verteidigen konnte.

 

Nina Ortlieb: Die Freude ist groß, da es hier auch sehr schwierig zu fahren war. Ich war hier das erste Mal auf dieser Strecke unterwegs. In Crans Montana war ich knapp hinten, heute war das Hundertstelglück auf meiner Seite. Aber In Crans Montana hatte ich Startnummer 20, heute Nummer 6. Da sieht man, wie schnell sich das mit den Startnummern auch wieder ausgleicht.

Federica Brignone: „Ich ärgere mich natürlich über die eine Hundertstel. Es ist ein Heimrennen und ich habe leider im Flachstück viel verloren. Aber Platz zwei ist natürlich okay. Ich war sehr nervös oben am Start. Meine Beine haben richtig gezittert. Im Super-G bin ich schon in der Vorbereitung sehr gut gefahren, aber in der Abfahrt habe ich nicht mit so guten Leistungen gerechnet. Auf den Gesamtweltcup schaue ich nicht. Ich bin hier, um Rennen zu fahren. Natürlich ist der Gesamtweltcup im Kopf, aber das wird erst am Ende der Saison Thema.“

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24.02.2020-UPDATE: Coronavirus gefährdet Ski Weltcup Damen Rennen in La Thuile

Wie wir bereits am Vormittag berichtet haben, stehen die Ski Weltcuprennen der Damen im italienischen La Thuile auf wackeligen Beinen. Hier stehen am kommenden Wochenende ein Super-G und die letzte Kombination der Ski Weltcup Saison 2019/20 auf dem Programm. Nach der Verbreitung des Cornavirus in Italien, könnten Vorsichtsmaßnahmen der Regierung die Rennen verhindern. Mittlerweile sind mehr als 130 Menschen in Italien positiv auf das Coronavirus getestet worden, die meisten von ihnen in der Lombardei. La Thuile liegt in der nordwestlichen Ecke nahe der französischen Grenze, und zählt noch nicht zu den betroffenen Gebieten.

 

Ob die Ski Weltcup Damen in La Thuile ihre Rennen bestreiten können, oder ob es Sinn macht die Veranstaltung abzusagen, liegt in den Händen des Internationalen Skiverbands. Wenn man bei der FIS eine abschließende Entscheidung getroffen hat, werden wir unsere Leser umgehend informieren. Von einigen Seiten wurde auch vorgeschlagen, dass die Rennen aus Sicherheitsgründen, ohne Zuschauer ausgetragen werden sollen. So wäre keine Ansteckung unter den Besuchern im Zielraum möglich. Für die Skifans würde dann aber immer noch die Möglichkeit bestehen, die Rennen im TV zu verfolgen

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24.02.2020-Pech und Knieprobleme bei Petra Vlhova

Petra Vlhova schied am Sonntag beim Kombinations-Slalom in Crans-Montana, auf dem Weg zum Sieg, kurz vor dem Ziel aus, und machte so den Weg frei für den Erfolg ihrer zurzeit  größten Gegenspielerin Federica Brignone.

 

Am Vorabend des folgenschweren Malheurs war die Slowakin wegen Schmerzen im Knie bei einer MRI Untersuchung im Spital in Sion. Hier wurde ein leichter Knorpelschaden festgestellt, und Vlhova eine 20-tägige Pause empfohlen.

 

Ihr Trainer Livio Magoni bestätige am Sonntag, dass die 24-Jährige nicht schmerzfrei ins Rennen gehen konnte.“Leider hat sich Petra am Samstag bei der Abfahrt eine Knieverletzung zugezogen. Sie musste Schmerzmittel nehmen. Nach dem Aufwärmen am Sonntagmorgen hat sie aber grünes Licht für das Rennen gegeben.“

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23.02.2020-Federica Brignone gewinnt Alpine Kombination in Crans Montana und übernimmt Führung im Gesamtweltcup.

Die Entscheidung bei der mit Spannung erwarteten Alpinen Kombination ist gefallen. Nach dem Kombi-Slalom am Sonntagnachmittag sicherte sich die Italienerin Federica Brignone in einer Gesamtzeit von 1:56.24 Minuten den Tagessieg. Für positive Überraschungen sorgten die Tirolerin Franziska Gritsch (+ 0.92) und Super-G Olympiasiegerin Ester Ledecka (+ 1.82) aus Tschechien, die sich auf den Rängen zwei und drei einreihten. Der Pechvogel des Nachmittags war die Slowakin Petra Vlhova, die mit Bestzeit unterwegs war, einfädelte und kurz vor dem Ziel ausschied.

 

 

 

Federica Brignone: „Ich kann es selbst nicht sagen warum ich hier in Crans-Montana so gut und erfolgreich bin. Natürlich hatte ich auch etwas Glück, das Petra kurz vor dem Ziel ausschied. Die Kombi-Kugel und vor allem die große Kristallkugel habe ich noch nicht im Hinterkopf. Ich denke nur von Rennen zu Rennen.“

Franziska Gritsch: „Es ist für mich keine ganz große Überraschung, ich habe immer schon alle Disziplinen trainiert. Ich würde mich als eine der übergebliebenen Allrounder bezeichnen. Der 5. Platz im Super-G war eine super Leistung und hat mir natürlich geholfen, da ich im Slalom noch eine gute Piste hatte. Es ist eine klassische Salzpiste, es hat 10-12 Grad, dass da die Piste etwas abnimmt ist klar. Ich glaube die neue Startregel in der Kombi ist gut. Die Piste ist dann noch gut und es lädt zum attackieren ein. Es ist ein einfacher Slalom, aber du darfst die schwierigen Passagen nicht verschlafen.“

Ester Ledecka: „Der dritte Platz ist auch für mich eine Überraschung, Der Super-G war gut, aber vor allem der Slalom war echt stark. Ich fühle mich hier sehr wohl. Ich hatte seit Herbst nur fünf Trainingstage im Slalom, das sind nicht viele, vor allem nur im Flachen. Ich bin wirklich überrascht, dass alles so gut gegangen ist. Sogar meine Trainer haben gesagt, dass ein Top-10-Platz schon gut wäre heute, wir sind also alle sehr überrascht.“

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21.02.2020-Saison-Aus: Elisabeth Reisinger zieht sich Kreuzbandriss zu.

Elisabeth Reisinger kam heute bei der ersten von zwei Ski Weltcup Abfahrten in Crans Montana zu Sturz und klagte über Schmerzen im linken Knie. Die Oberösterreicherin wurde daraufhin in das nächstgelegene Krankenhaus nach Sion geflogen, um den Schweregrad der Verletzung abzuklären.

 

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21.02.2020-Lara Gut-Behrami feiert Abfahrts-Heimsieg in Crans Montana

Crans Montana präsentierte sich am Freitag, bei Sonnenschein und blauem Himmel von seiner schönsten Seite. Durch die Übernahme der abgesagten Abfahrt von Rosa Khutor konnten sich die Skifans in der Schweiz über ein extra Heimrennen freuen. Dabei sorgte Lara Gut-Behrami für eine Überraschung und sicherte sich mit Startnummer 18 den Sieg. Die Tessinerin setzte sich in einer Zeit von 1:27.11 Minuten klar vor ihrer Schweizer Teamkollegin Corinne Suter (+ 0.80) und Stephanie Venier (+ 0.92) aus Tirol durch.

 

 

 

Lara Gut-Behrami: „Ich habe mich während der Fahrt sehr gut gefühlt. Im Skisport ist es so, dass man oft lange rätselt, warum man zwei Sekunden hinten ist. Und dann fühlt man sich plötzlich wieder gut und ist richtig schnell. Das ist mir in meiner Karriere schon öfter so passiert. Es sind in den letzten Wochen viele Sachen positiv zusammengekommen. Ich hatte wieder ein besseres Gefühl, war viel weniger am Denken. Wenn es nicht geht, dann sucht man oft und rätselt. Wenn es dann wieder läuft sagt man: Es war ja nicht so schwierig. Und man vergisst zum Glück schnell wieder die schwierigen Zeiten. Das geht vielen Athletinnen so. Man lernt viel aus schwierigen Zeiten. Ich muss auch meinem Servicemann und dem ganzen Team einen großen Dank aussprechen.“

Corinne Suter: „Ich habe schon gewusst, dass es bei mir nicht die perfekte Fahrt war. Lara hat sicher von oben bis unten alles perfekt getroffen und durchgezogen. Ich habe unten ein wenig Zeit verloren, war etwas tief im letzten Hang. Es ist gut, dass morgen schon wieder die nächste Abfahrt ist, da kann man sich gleich wieder verbessern.“

Stephanie Venier: „Ich habe mir die Fahrt von Corinne Suter angeschaut und gedacht, jetzt muss ich auch richtig Gas geben. Ich habe den einen oder anderen Fehler gehabt, aber ich glaube, das hat mich nur schneller gemacht. Den Zielhang habe ich extrem gut erwischt, oben leider etwas verloren. Das ärgert mich schon, weil ich das im Training auch nicht hinbekommen habe.“

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16.02.2020-Petra Vlhova gewinnt Slalom in Kranjska Gora und übernimmt Slalom-Weltcupführung

Petra Vlhova gewinnt den Slalom von Kranjska Gora und übernimmt die Führung im Slalom-Weltcup. In einer Zeit von 1:47.56 Minuten feierte die Slowakin ihren achten Ski Weltcup Slalom Sieg, vor der Schweizerin Wendy Holdener (+ 0.24) und Katharina Truppe (+ 0.89) aus Österreich. Bitter endete das Rennen für die zur Halbzeit in Führung liegende Schwedin Anna Swenn Larrson. Die Athletin des Drei Kronen Teams war bis kurz vor dem Ziel mit Bestzeit unterwegs, fädelte ein und kam schwer zu Sturz.

 

Petra Vlhova: „Es tut mir wirklich leid für Anna. Der Sieg heute fühlt sich etwas bitter an, aber er zählt trotzdem. Der erste Durchgang von mir war heute wirklich schlecht. Im Finaldurchgang habe ich alles auf eine Karte gesetzt, und schließlich Glück gehabt, Ich wollte unbedingt gewinnen, weil ich hier so viele slowakische Fans anreisten, dass ich praktisch vor meinem Heimpublikum gefahren bin.“

Wendy Holdener: „Die ersten zwei Zwischenzeiten, da war ich beide Male voll dabei und habe mich richtig wohlgefühlt. Den Steilhang mochte ich heute nicht so. Anna ist so gut gefahren. Eigentlich musste man sich schon damit abfinden, dass sie uns heute deklassiert. Und dann dieser blöde Sturz. Aber so ist der Skisport, es geht so schnell und alles was man im Lauf gewonnen hat, ist verloren.“

Katharina Truppe: „Eigentlich war der 3. Platz schon abgehakt, weil Anna wirklich stark gefahren ist und schon kurz vor dem Ziel war. Ich habe probiert, am Limit zu fahren und wollte auch den letzten Hang durchziehen. Dass es so aufgeht ist einfach nur geil. Ich weiß es gar nicht so recht, warum es im Slalom so gut geht und im Riesentorlauf nicht. Aber ich habe die Ski einfach laufen gelassen. Im 2. Lauf war es schwerer, weil es spurig war. Aber wir können sagen, der Lauf hat etwas gebracht.“

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