AKTUELLES ZUR SAISON 2011-2012
JB Baptiste erneut am Knie verletzt.
Der Französische Slalomweltmeister von 2011, Jean-Baptiste Grange bleibt weiterhin vom Verletzungspech verfolgt. Im Training zog sich der 27-Jährige einen Teilriss des Kreuzbands im rechten Knie zu.
Die Operation am rechten Knie ist für nächste Woche in Lyon geplant. Sollte die Operation und die Reha ohne Komplikationen von statten gehen hofft Grange bis zum Saisonstart am 24. Oktober in Sölden wieder fit zu sein.
Bereits in Beaver Creek hat sich der Franzose im Dezember 2009 einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen und musste die gesamte Saison pausieren. Deshalb versäumte der sympathische Rennfahrer auch die Olympischen Winterspiele in Vancouver.
Bei der Ski WM 2011 wurde er Slalomweltmeister in Garmisch Partenkirchen. Zu Ende der Saison 2010/11 folgte eine Schulteroperation und in diesem Jahr hatte Grange immer wieder Probleme mit der Bandscheibe und musste sich mit dem 22. Rang im Slalom Weltcup begnügen.
Das Skiweltcup.TV Team wünscht Jean-Baptiste Grange alles Gute und hofft dass er zum Saisonstart wieder in den Skiweltcup Zirkus zurückkehren kann.
Klaus Kröll bei Motocross-Sturz verletzt.
Klaus Kröll hat sich gestern bei einem Motocross-Sturz in Mittelberg Langenlois (NÖ) einen Bruch eines Fußwurzelknochens im rechten Fuß zugezogen.
Der 31-jährige Steirer wurde bereits gestern im Landesklinikum Krems von ÖSV-Arzt Martin Gruber operiert: „Die Operation ist ohne Komplikationen verlaufen. Klaus geht es den Umständen entsprechend gut, er wird voraussichtlich noch vor Ostern aus dem Klinikum entlassen.“
Für den Abfahrts-Weltcupsieger ist das natürlich sehr bitter:„So eine Verletzung ist natürlich nicht optimal. Leider fällt damit auch unser Familienurlaub ins Wasser. Jetzt heißt es volle Konzentration auf die Reha, damit ich ohne Probleme in den WM-Winter starten kann“, so Klaus Kröll.
Lisa Agerer erreicht in Aare ihr bestes Resultat-Rang 7
Beim Riesentorlauf im schwedischen Are hat Lisa Agerer den siebten Platz belegt und damit ihr bisher bestes Resultat in der höchsten Rennserie des Alpinen Skisports erzielt. Den Sieg holte sich Lindsey Vonn, die sich damit auch die große Kristallkugel sicherte. Mit Federica Brignone stieg auch eine „Azzurra“ auf das Podest, sie wurde Zweite.
Die Schlagzeilen gehörten in Schweden allerdings Lisa Agerer. Im ersten Lauf konnte sich die Vingscherin als 28. für den zweiten Durchgang qualifizieren. Dort stellte die 20-jährige Nauderserin dann souveräne Laufbestzeit auf, der sie bis auf Platz sieben nach vorne katapultierte.
Für Agerer, die zuletzt im Europacup mit sieben Siegen in Serie hatte aufhorchen lassen, blieb die Stoppuhr in 1.12,17 Minuten stehen. Die Zeiten aus beiden Läufen addiert ergaben 2.29,72 Minuten. Mit diesem Resultat schaffte Agerer auch die Qualifikation für das Weltcup-Finale in Schladming.
In Schladming wird man auch Denise Karbon und Manuela Mölgg sehen. Karbon belegte in Are Rang elf (zeitgleich mit Nadia Fanchini), Mölgg wurde 14.
Vonns Bestzeit lag übrigens bei 2.28,00 Minuten. Damit ließ sie Federica Brignone um 0,48 Sekunden hinter sich, Viktoria Rebensburg (Deutschland) verlor über eine Sekunde (+1,05). Agerer verlor 1,72 Sekunden auf die Siegerin.
Für Vonn war es der 52. Weltcupsieg in ihrer Karriere, der zweite im Riesentorlauf. In Sölden hatte die 27-jährige US-Amerikanerin zum Weltcupauftakt im Oktober 2011 den ersten Sieg in dieser Disziplin geschafft und ist seither eine jener fünf Skirennläuferinnen, die in allen Disziplinen mindestens einen Sieg feierte. Dank der 100 Punkte, die ihr für den Triumph gutgeschrieben wurden, gewann Vonn zum vierten Mal die große Kristallkugel für den Gesamtweltcupsieg.
Felix Neureuther:Ich hatte alle Unterhosen von Alberto Tomba
Der Ski-Rennfahrer Felix Neureuther (27) war als jugendlicher Nachwuchssportler ein großer Fan des italienischen Slalomspezialisten Alberto Tomba und hat darum sogar dessen Unterhosen-Kollektion “La Bomba” getragen.
“Ich hatte jedes Modell”, verriet Neureuther dem Männer-Lifestylemagazin “Men’s Health” (Ausgabe 3/2012, EVT 15.02.2012). Er habe Tomba “vergöttert” und bei den Rennen des 50-fachen Weltcup-Siegers vor dem Fernseher mitgefiebert.
“Am meisten imponierte mir sein Oberkörper. Die Kompaktheit und Stabilität könnte ich auch gebrauchen. In dem Bereich fehlt mir noch etwas, da kann ich noch aufholen”, sagte Neureuther.
Der 7-fache Deutsche Meister im Slalom, Riesenslalom und Abfahrt konnte selbst bislang zwei Weltcup-Siege feiern und wurde 2005 Teamweltmeister. Beim Weltcup am 18. und 19. Februar 2012 im bulgarischen Bansko gehört der der Sohn der Ski-Legenden Rosi Mittermaier und Christian Neureuther zu den Favoriten.
Aber auch wenn er in Bulgarien scheitern sollte, Felix Neureuther ist “kein Typ, der sich nach einem schlechten Rennen hängen lässt”. Ganz im Gegenteil: “Mein Blick geht nur nach vorn, nach dem Motto: ,Abhaken, weiter geht’s!’ Die Konzentration richtet sich immer voll auf das nächste Training, auf das nächste Rennen. Wichtig ist, dass ich Spaß bei der Sache habe”, erklärte er in dem “Men’s Health”-Interview.
Slalom ist für ihn “wie ein Tanz auf der Rasierklinge”. Neureuther: “Es ist der ultimative Adrenalinkick, wenn man sich am Limit durch die Stangen bewegt. Innerhalb kürzester Zeit kann es zu einem Ausfall kommen. Die Abfahrt ist sogar noch schneller und extremer. Macht man dort einen Fehler, ist schnell die Gesundheit oder sogar das Leben in Gefahr. Mit dem Slalom kann ich meine Grenzen perfekt ausloten.”
27.01.2012 Fabienne Suter out -Knie kaputt
Fabienne Suter
Si) Das Verletzungspech im Schweizer Frauen-Team reisst nicht ab. Fabienne Suter zieht sich bei einem Sturz im Slalom der ersten Super-Kombination in St. Moritz eine Knieverletzung zu.
Stellungnahme des ÖSV zum Thema ,,Einfädler SMS,,
„Ich bin überzeugt, dass niemand im ÖSV irgendetwas anderes als mein Bestes im Sinn hat. Diese Schuldzuweisungen sind unverantwortlich und müssen aufhören.“
Zur heutigen Meldung in der Tageszeitung ÖSTERREICH bzgl. “Einfädler-SMS” stellt der ÖSV fest, dass die erhobene Telefonnummer keinem ÖSV Mitarbeiter/in zugeordnet werden kann. Weiter stellt der ÖSV fest, dass es nicht gelingen wird, mit derartigen Aktionen das gut eingespielte Team im Österreichischen Skiverband zu stören. Zu weiteren Mutmaßungen und sonstigen haltlosen Verdächtigungen gibt es künftig von Seiten des ÖSV keine Stellungnahme mehr.
Auch Marcel Hirscher selbst hat am Mittwoch aufgerufen die die Spekulationen über einen möglichen „Maulwurf“ im eigenen Lager zu beenden.
„Ich bin überzeugt, dass niemand im ÖSV irgendetwas anderes als mein Bestes im Sinn hat. Diese Schuldzuweisungen sind unverantwortlich und müssen aufhören“, ließ der Sieger des Night Race über APA verbreiten.
Südtirolerinnen entäuschen!
© Christian Einecke (CEPIX) / Nicole Gius aus Stilfs, nach dem ersten Durchgang noch in aussichtsreicher neunter Position, schied im zweiten Lauf aus.
Ein Wochenende zum Vergessen für die Südtiroler Skidamen. Nach dem schwachen Abschneiden am Samstag im Riesentorlauf landete am Sonntag im Slalom überhaupt keine der heimischen Athletinnen in den Punkterängen.
Nicole Gius aus Stilfs, nach dem ersten Durchgang noch in aussichtsreicher neunter Position, schied im zweiten Lauf aus. Für die Ennebergerin Manuela Mölgg endete das Rennen bereits nach dem ersten Durchgang, in dem sie ausschied.
Den Sieg holte sich einmal nicht Seriensiegerin Marlies Schild, die im ersten Lauf früh ausschied. Allerdings stand erneut eine Österreicherin ganz oben, nämlich Michaela Kirchgasser. Beim ersten Weltcupsieg im Slalom blieb für sie nach den beiden Durchgängen die Stoppuhr nach 1.47,25 Minuten stehen. Die Finnin Tanja Poutiainen landete mit 0,65 Sekunden Rückstand auf Platz zwei, während die Slowakin Veronika Zuzulova mit 1,34 Sekunden Rückstand auf dem dritten Rang einreihte. Beste „Azzurra“ war Irene Curtoni auf Rang zehn.
Saisonaus für Maria Pietilä Holmer-Kreuzbandriss
Tragisches Pech für die Schwedin Maria Pietilä-Holmer. Die Slalomspezialistin zog sich bei einem Trainingssturz in Hinterreit in Österreich einen Kreuzbandriss im linken Knie zu und muss vorzeitig die Saison beenden.
Die 25-Jährige trat unverzüglich die Rückreise nach Schweden an wo sie in den nächsten Tagen operiert werden soll. Pietilä-Holmer will sich von der Verletzung nicht unterkriegen lassen und verkündete bereits kämpferisch: “Das ist richtig tragisch, aber ich werde stärker denn je zurückkommen.”
Den bis dahin größten Erfolg feierte sie bei ihrer „Heim-Weltmeisterschaft“ 2007 in Åre, als sie hinter der Österreicherin Nicole Hosp die Silbermedaille im Riesenslalom gewann.
Ihren ersten Podestplatz im Weltcup erzielte Pietilä Holmner am 15. November 2008 als Zweite des Slaloms von Levi. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver verpasste sie als Vierte des Slaloms die Medaillenränge nur knapp, während sie im Riesenslalom mit Platz 24 deutlich hinter ihren Weltcupergebnissen zurück blieb.
Am 28. November 2010 feierte Pietilä Holmner im Slalom von Aspen ihren ersten Weltcupsieg – mit Laufbestzeit in beiden Durchgängen. Der zweite Sieg folgte am 2. Januar 2011 bei der Weltcup-Premiere des City Events in München. Beim Saisonhöhepunkt, der Weltmeisterschaft 2011 in Garmisch-Partenkirchen, gewann Pietilä Holmner zwei Bronzemedaillen im Slalom und im Mannschaftswettbewerb.
Dominique Gisin erleidet Meniskusriss in Cortina
Dominique Gisin hat sich im Abfahrtstraining von Cortina d’Ampezzo am vergangenen Freitag am linken Knie verletzt. Nachdem die 26-Jährige am Samstag frühzeitig in die Schweiz zurück gekehrt ist, hat sie sich heute in der Rennbahnklinik in Muttenz durch Dr. Lukas Weisskopf untersuchen lassen. Die Untersuchung ergab einen Riss im Innenmeniskus, eine leichte Knorpelverletzung sowie eine Dehnung des Innenbands.
Bereits morgen Dienstag wird Dominique Gisin in der Rennbahnklinik in Muttenz arthroskopisch operiert. Die Innerschweizerin fällt somit für die nächsten Wochen aus.
Dominique Gisin: “Leider hat das heutige MRI einen Riss im linken Innenmeniskus festgestellt. Ich werde morgen in der Rennbahnklinik von Dr. Weisskopf arthroskopisch behandelt. Danach werde ich alles geben um möglichst bald wieder topfit zu sein. Merci Euch allen für die liebe Unterstützung!”
Dani Albrecht denkt erstmals an Rücktritt
Daniel Albrecht
Ausfall, wieder kein Erfolgserlebnis, wieder ein Hammer. Erstmals spricht jetzt Dani Albrecht vom Rücktritt.
Ausgerechnet in Adelboden, wo sein Stern 2008 mit dem zweiten Platz hinter Marc Berthod so hell geleuchtet hat, ist Dani so weit unten wie noch nie seit seinem schweren Unfall 2009 in
Kitzbühel.
Albrecht stand noch immer im Zielraum von Adelboden, als der erste Lauf schon zu Ende und fast keine Leute mehr da waren. Dani hatte etwas Trauriges in seinem Blick, und seine Stimme war leise.
„So wie ich mich im Moment fühle, muss es sein, wenn man vor dem Rücktritt steht!“
Das ist ein schlechtes Gefühl. Weil der Athlet zwar noch möchte, die Ranglisten aber einen hässlichen Spiegel vorhalten. Weil man sich in der Skifamilie noch wohl fühlt, aber spürt, dass man
nicht mehr begehrt, sondern nur noch geduldet wird.
Dani Albrecht steht vor einer schweren Entscheidung. Rücktritt, weil die Fortschritte und Resultate nicht so sind, wie er es sich wünscht? Oder bei FIS-Rennen oder im Europacup einen neuen Anlauf
nehmen. „Dort fahren sie auch verdammt schnell“, sagt er dazu. Oder die Saison abbrechen und sich ab sofort auf die Abstimmung und die neue Technik im Hinblick auf das ab dem nächsten Winter
gültigen Materialreglements konzentrieren?
Dani weiss es noch nicht. Schon oft hat er in den letzten Jahren seit dem Unfall einmal gefasste Meinungen revidieren müssen. „Aber“, sagt er jetzt, „das passiert mir nicht mehr so oft.“ Er kann
sich also auch nicht daran klammern, dass für ihn in einer Woche die Welt wieder ganz anders aussehen könnte. Den einzigen Aufsteller hat er nicht in den Rennen, sondern wenn er Videos von den
Trainings anschaut. „Da sehe ich immer wieder Schwünge, die wirklich stark sind.“ Vielleicht sind es solche Schwünge, die ihn die grosse Enttäuschung von Adelboden vergessen
lässt. Auch wenn Dani Albrecht weiss: Mit einzelnen starken Schwüngen gewinnt man keine Rennen.
Kanadier Cousineau mit Verdacht auf Kreuzbandriss
Cousineau
APA. Der kanadische Alpin-Skirennläufer Julien Cousineau hat sich am Sonntag beim Slalom in Adelboden eine schwere Verletzung im linken Knie zugezogen. Der 30-jährige WM-Fünfte von 2011 geht davon aus, dass er sich bei einem verunglückten Schwung das Kreuzband gerissen hat. Cousineau trat die Heimreise nach Kanada an, in London/Ontario soll der genaue Verletzungsgrad bestimmt werden.
"Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich mir das Kreuzband gerissen habe. Das werden harte sechs Monate, aber ich werde gesund und stark zurückkommen", meinte Cousineau in einer Aussendung des kanadischen Verbandes am Montag. Für Cousineau wäre es bereits der zweite Kreuzbandriss nach 2004 und die dritte schwere Knieverletzung in seiner Karriere.
MARC GINI fährt in diesem Winter keine Rennen mehr
Comeback des Slalomspezialisten erst in der Saison 12/13! Marc Gini, der sich vor drei Monaten die Schleimhautfalten an beiden Knien entfernen liess, wird in dieser Saison keine Rennen mehr bestreiten. Der Bündner hoffte zunächst, noch in diesem Winter wieder wettkampfmässig am Start zu stehen. Der Heilungsverlauf nach der letzten Operation ist gut, jedoch kann Gini derzeit noch nicht beschwerdefrei trainieren. Grund dafür ist ein Knorpelschaden, der im Frühjahr 2011 operativ repariert wurde. „Der Knorpel ist noch nicht so verheilt, wie er sollte. Deshalb habe ich vor allem beim Skifahren immer noch Schmerzen“, so der Slalomspezialist.
Der 27-Jährige kann derzeit problemlos an der Kraft und Ausdauer arbeiten, Skitrainings sind jedoch noch nicht ohne Schmerzen möglich. Marc Gini: „Mein Ziel war es, noch in diesem Winter wieder Rennen zu fahren, darum bin ich schon etwas enttäuscht. Ich gebe meinem Körper aber lieber jetzt genug Zeit und habe dafür noch einige gute Winter vor mir.“
Blardone kann wieder siegen
Weder Ted Ligety noch Marcel Hirscher schafften es im 4. Riesentorlauf der Saison, sich vor der Konkurrenz durchzusetzen: Der Italiener Massimiliano Blardone konnte vor heimischem Publikum in einer Zeit von 2:46,49 seinen 6. Weltcupsieg feiern – dreimal davon stand er bereits in Alta Badia ganz oben. „Heute ist ein wunderschöner Tag für mich – meine letzte Saison war sehr schwierig… dass ich heute nach etwas mehr als einem Jahr wieder aufs Podest fahren kann – und das noch dazu zu Hause, ist wirklich toll!“, so der strahlende Sieger.
Neben ihm auf dem Podest standen mit Hannes Reichelt (+0,35) und Philipp Schörghofer (+0,57) zwei Österreicher. „Ich find es Wahnsinn, dass Blardone wieder da ist – er ist ein super Skifahrer und hat sich den Sieg verdient!“, so Schörghofer. „Ich selber hatte während dem Lauf ein gutes Gefühl und war im Ziel ziemlich ärgerlich, dass ich nur auf Platz 3 gelandet bin – dass sich ein Podium ausgeht, hätte ich nie erwartet!“
Nur eine Hundertstel langsamer als Schörghofer war der Halbzeitführende Ted Ligety (USA), der Österreicher Marcel Hirscher erreichte Platz 5 mit 0,71 Rückstand und auch der Sechstplatzierte Thomas Fanara aus Frankreich hatte noch weniger als eine Sekunde Rückstand.
Der Deutsche Fritz Dopfer konnte auf dem 7. Platz mit 1,36 Rückstand und der zweitbesten Laufzeit im 2. Durchgang neuerlich seine guten Resultate in den bisherigen Riesentorläufen bestätigen. Er ließ u.a. Aksel Lund Svindal (NOR, +1,41). Didier Defago (SUI, +1,43) oder Lokalmatador Davide Simoncelli (+1,72) hinter sich und liegt aktuell in der Riesentorlaufgesamtwertung ex aequo mit Hannes Reichelt auf Rang 5.
Lindsey Vonn lässt sich scheiden!
Wie die Denver Post heute für viele völlig überraschend mitteilte will sich Lindsey Vonn von ihrem Mann Thomas scheiden lassen.
Lindsey und Thomas Vonn heirateten im Herbst 2007. Ihr Mann, ein ehemaliger US Rennfahrer war auch als Trainer und Manager von Lindsey tätig.
“Mit Bedauern muss ich bekannt geben dass wir ein Scheidungsverfahren eingeleitet haben. Dies ist eine sehr schwierige persönliche Situation für mich. Ich hoffe dass die Medien und Fans meine Privatsphäre in dieser Angelegenheit respektieren. Ich werde weiterhin im US Skiteam trainieren und freue mich auf den Rest der Skiweltcup Saison.”
Hintergründe werden dabei nicht genannt. Es wird jedoch erwartet das Lindsey Vonn, wenn Sie heute in Lake Louise eintrifft noch einmal an die Öffentlichkeit treten wird.
Vonn verzichtete gestern auf einen Start beim Slalom von Aspen und begründete dies mit einer Verletzung welche Sie sich am Freitag zuzog.
Alberto Schieppati gibt seinen Rücktritt bekannt
Alberto Schieppati
Nachdem Schieppati ein Jahr ausgesetzt hat Rennen zu fahren,ging er in Sölden das erstemal wieder an den Start.Doch eine heimtükische Krankheit macht es ihm unmöglich weiterhin zu trainieren und Rennen zu fahren.
Nadia Kamer verletzt - Seitenbandzerrung - Mehrwöchige Pause.
Nadja Kamer hat sich gestern Abend beim Volleyballspiel am linken Knie verletzt. Die Abklärungen mit einer MRI-Untersuchung bei ihrem Teamarzt Walter O. Frey im move>med an der Uniklinik Balgrist zeigten eine Zerrung des innere Seitenbandes.
Es ist mit einer mehrwöchigen Heilungsdauer zu rechnen. Nadja Kamer muss somit auf die Rennen in Übersee verletzungsbedingt verzichten. Die weiteren Rennen sind jedoch nicht in Frage gestellt.
Federica Brignone stürzt im 2. Lauf in Sölden (im Bild)
Federica Brignone
Kreuzbanriss: Palander droht Karriereende!
Kalle Palander
Der 34-Jährige Finne Kalle Palander zog sich bei einem Sturz im Riesenslalom von Sölden einen Kreuzbandriss und einen Meniskusschaden im rechten Knie zu. Wie der finnische Teamarzt Eero Hyvärinen mitteilte wird Kalle in zwei Wochen operiert. Ob Palander danach seine Karriere fortsetzen kann, ist höchst fraglich.
Palander wurde im Jahr 1999 in Vail/USA überraschend Slalomweltmeister. In der Saison 2002/03 holte sich der Finne die kleine Slalom Disziplinenkugel. Im Jahr 2004 und 2006 wurde er jeweils Zweiter in dieser Wertung. Insgesamt gewann er bisher 14 Weltcuprennen und stand insgesamt, in Slalom und Riesenslalom, 30-mal auf dem Podest.
Palanders Leidensgeschichte hatte 2006 mit einem Kreuzbandriss beim Skiweltcupfinale begonnen. Der damals 29-jährige Finne zog sich beim letzten Riesenslalom der Saison in Are einen Kreuzbandriss zu. In der Saison 2006/07 startete er sein Comeback. Er wurde 10. im Gesamt Weltcup, 4. im Riesenslalomweltcup und 9. im Slalomweltcup.
Über die gesamten Saison 2007/08 hatte er Schmerzen in seinem Unterschenkel. Eine genaue Untersuchung Anfang Februar 2008 brachte die Gewissheit: Palander hat einen Bruch im Unterschenkel und dies schon seit mehr als einem Jahr.
Palanders Knochen war zu dem Zeitpunkt, als ÖSV-Arzt Artur Trost endlich rettend eingriff, bereits so zerfressen, dass sein einstiger Coach Christian Leitner Ende 2008 sicher war. “Außer einem wie Kalle schafft mit so etwas keiner ein Comeback mehr.”
Jetzt ist Palander 34 Jahre alt. Seinem vor zwei Jahr an Lungenkrebs verstorbenem Vater hatte Palander versprochen, noch einmal auf die Rennpiste zurückzukehren. Sein Versprechen hat er eingehalten, ob wir ihn jedoch noch einmal bei einem Skiweltcup Rennen sehen dürfen, steht in den Sternen.
Denis Karbon: Ich bin froh,dass ich überhaupt noch Skifahren kann.
Die 31-jährige Kastelrutherin ist bereit für die nächste Weltcupsaison, die am Samstag in Sölden beginnt. Eigentlich hat die Cousine von Peter Fill nur einen Wunsch – dass sie endlich einmal eine Saison ohne Verletzungen bestreiten kann. Mit welchen Zielen sie in Sölden an den Start geht, wie die Stimmung im Team ist und wer die Südtiroler Skifans überraschen kann, das verriet die sympathische Kastelrutherin im exklusiven Interview mit SportNews.
SportNews: Denise, drei Tage noch, dann steht das erste Weltcuprennen der neuen Saison auf dem Programm. Ist ein – mit Verlaub – „alter Hase“ wie du schon nervös?
Mah, es geht. Eigentlich noch nicht so richtig, aber spätestens morgen, allerspätestens am Freitag fängt das Kribbeln im Bauch dann an.
Wie schaut das Programm der Mannschaft bis zum Samstag aus?
Wir haben in Sölden hier auf der Einwärmpiste trainiert. Morgen (Donnerstag, Anm. d. Red.) ist ein Ruhetag vorgesehen, denn das Wetter soll nicht so gut sein. Am Freitag werden wir dann den Hang besichtigen und trainieren und am Samstag geht’s dann eh schon los.
Du warst 2009 in Sölden Dritte, 2008 Vierte und 2007 konntest du sogar gewinnen. Der Rettenbachferner ist dir eigentlich immer gut gelegen…
Ja das stimmt, auch im Vorjahr war ich nach dem ersten Lauf Sechste und bin dann ausgeschieden. Es ist schon komisch, denn eigentlich kommt es mir immer so vor, als wäre ich noch nicht zu 100 Prozent bereit. Aber das geht allen so. Das Gelände liegt mir, der Hang ist technisch schwierig und höchstwahrscheinlich kann ich mich im ersten Rennen besser motivieren, als vielleicht andere.
Siehst du dich als Favoritin?
Nein, als Favoritin sehe ich mich nicht. Ich war im Vorjahr lange verletzt, erst gegen Ende der Saison konnte ich wieder einigermaßen gute Ergebnisse erzielen. Deshalb sind hier ganz andere Favorit, wie eine Rebensburg, die Worley, die Österreicherinnen…
Mit welchen Zielen gehst du denn an den Start?
Ich möchte einfach eine gute Leistung zeigen und das abrufen, was ich momentan drauf habe. Im Training fahre ich oft gut, dann kommt wieder ein schwacher Lauf. Es fehlt einfach noch an der Konstanz. Aber ich werde einfach alles geben und versuchen, mich gut zu überwinden, dann werden wir schon sehen, was am Ende für mich herausschaut.
Hast du noch Beschwerden mit deinem Knie?
Ja, das Knie ist noch nicht so super. Ich muss aufpassen und darf es nicht überlasten. Wenn ich spüre, dass es aufschwillt, dann muss ich es gemütlicher angehen. Aber ich bin zufrieden, dass ich überhaupt Ski fahren kann. Es ist ein altes Knie, aber es tut seinen Dienst (lacht).
Wie ist die Stimmung im Team?
Die Stimmung ist super, wir sind alle sehr optimistisch und möchten mit einem guten Ergebnis in die Saison starten. Das wäre auch sehr wichtig für die Moral. Wir sind jedenfalls gut drauf und bereit für das Rennen. Zudem sind wir alle mehr oder weniger fit, Manu (Manuela Mölgg, Anm. d. Red.) hatte in den vergangenen Wochen ein paar Probleme mit ihrem Rücken.
Welche Athletin könnte die Südtiroler Skifans heuer überraschen?
Von den Neuen läuft es bei Lisa Agerer sehr gut. Sie war im Training schon oft bei den Schnellsten. Sie hat super Eigenschaften, um schnell sein zu können. Allerdings darf man sich in den ersten Rennen vielleicht nicht zu viel erwarten, denn sie muss noch außer den Top 30 starten. Aber mit ein paar guten zweiten Läufen kann sie es nach vorne schaffen. Ansonsten sind auch Federica Brignone und Elena Curtoni sehr stark und sehr schnell unterwegs.
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